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Kostenvergleich von Cloud und eigener Infrastruktur: Weiche Faktoren

erstellt von astrid.prem am 20. März 2017 08:30
Klassische ROI (Return on Investment/Kapitalrendite)-Berechnungen, bei denen die Investitionen den Einsparungen sowie den positiven Einflüssen auf den Umsatz gegenüberstehen, greifen bei Cloud-Anwendungen oft zu kurz. Zwar gibt es natürlich einwandfrei nachvollziehbare TCO (Total Cost of Ownership)-Berechnungen der Kosten, dieser Kostenvergleich von Cloud und eigener Infrastruktur (On-Premise) lassen aber die weichen Faktoren außen vor. Hierfür ist dann der zweite Ansatz nötig – der gleichzeitig schwer zu berechnen ist: Wie lässt sich der Effizienzgewinn ermitteln, der durch die flexiblere, rascher einsatzbereite Cloud-Infrastruktur entsteht? Wir werfen heute einen Blick darauf. Keine Kosten bei niedriger Auslastung Ein wichtiger Punkt in Sachen Flexibilität des Abo-Modells zahlt sich bei Saisonabhängigkeiten aus: Die entsprechenden Abos von Cloud-Diensten wie Office 365 lassen sich monatlich kündigen und schlagen somit nur dann zu Buche, wenn die jeweiligen – eventuell nur für kürzere Projekte angeheuerten – Mitarbeiter auch damit arbeiten sollen. Nicht zu unterschätzen sind die Produktivitätsgewinne durch den mobilen Zugriff. Dieser ist quasi ein Nebeneffekt einer in die Cloud verschobenen Anwendung, der sich nur schwer in den Kostenvergleich von Cloud und On-Premise-Infrastruktur einbringen lässt. Laut Studien sehen gut 70 Prozent aller befragten IT-Verantwortlichen eine Effizienzsteigerung, sobald eine Enterprise-Mobility-Strategie im Unternehmen Einzug hält. Mehr Absatz – ohne Mehrkosten Ein Beispiel aus der Praxis, um die Komplexität einer verlässlichen Rechnung zu bebildern: Hat ein Handelsunternehmen seine Finanzanwendungen von den übrigen Applikationen entkoppelt und in eine Cloud-Umgebung (privat, öffentlich, hybrid) ausgelagert, lassen sich Sonderangebotsaktionen einfacher umsetzen als zuvor. Denn die üblicherweise mit solchen Aktionen verbundenen Änderungen an den eng miteinander verzahnten Enterprise-Anwendungen entfallen – und die Idee zur Absatzsteigerung ist rasch umgesetzt, ohne dass beispielsweise aufwändig neue Hardware installiert werden muss – die nach Ende der Aktion dann ungenutzt herumsteht. Dies bedeutet einen immensen – aber gleichzeitig auch immens schwer zu messenden- Einfluss auf den Return on Investment. Letztendlich kommt es aber gar nicht auf absolut akkurate Zahlen an: Eine profunde Schätzung der weichen Faktoren, kombiniert mit den ermittelten Infrastrukturkosten, sollte genügen, um die Rentabilität einer Cloud-Lösung mit den bereits bekannten Kosten der On-Premise-Infrastruktur zu vergleichen. Forrester Consulting – Einsparungspotenziale für Ihr Unternehmens erkennen Forrester Consulting untersuchte den wirtschaftlichen Einfluss (Total Economic Impact™) der Cloud-Lösung Office 365 für kleine bis mittlere Unternehmen mit 1 bis 250 Mitarbeitern. Lesen Sie in diesem Forrester Bericht, wie viel Geld Ihr Unternehmen einsparen kann.
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Kostenvergleich von Cloud und eigener Infrastruktur

erstellt von astrid.prem am 13. März 2017 08:30
Zum Kostenvergleich von Cloud und eigener Infrastruktur (On Premise) gibt es zwei Ansätze. Der erstere ist leicht zu berechnen: Es ist der direkte Vergleich von Lizenzkosten (On Premise) und Gebühren für Cloud-Dienste wie zum Beispiel Office 365. Es existieren zwar erst einmal verschiedene Unbekannte in der Kalkulation. Die kann aber jedes Unternehmen sicherlich rasch für sich durch echte Zahlen ersetzen und mit Online-Rechnern dann in Relation zu den Cloud-Gebühren setzen. Kostenvergleich von Cloud und eigener Hardware Zu den Lizenzkosten (siehe weiter unten im Text) kommen bei Vor-Ort-Installation noch die Hardwarekosten. Eine hochverfügbare Einstiegskonfiguration für ein Setup, dass beispielsweise Office 365 E3 entspricht, verlangt nach sechs Servern: Zwei für das Web-Frontend, zwei App-Server und einen SQL-Verbund aus zwei Maschinen. Ferner fallen Kosten an für die Windows-Server-Lizenzen, SQL-Lizenzen für die Application Server der Excel-Services, SQL Server Reporting Services und PowerPivot Services. Auch Skype for Business verlangt nach Front-End-Servern und eine SQL-Datenbank im Backend. Um Hochverfügbarkeit zu erreichen, muss SQL auf einem Cluster installiert sein. Käme dann noch ein Exchange-Server ins Spiel, ist ebenso Serverhardware für den Client-Zugriff notwendig – und das, bevor auch nur ein einziger Mitarbeiter produktiv war. Dazu kommen bei dieser On-Premise-Lösung noch Kosten für Strom (Klimatisierung und Server-Betrieb), Wartung und Monitoring, die bei der Cloud-Variante entfallen. Gewinnbringend macht sich auch der gebotene Cloud-Speicher bemerkbar, im Fall einer Office-365-Lizenz immerhin 1 Terabyte pro Nutzer. Die hierfür notwendige Infrastruktur inklusive aufwändiger Backup-Komponenten muss das Unternehmen nicht mehr selbst betreiben. Vergessen werden darf beim Kostenvergleich von Cloud und eigener Infrastruktur aber keinesfalls, dass für den breitflächigen Zugriff auf Cloud-Dienste sehr wahrscheinlich die Internetanbindung des Unternehmens beschleunigt werden muss: mehr Bandbreite kostet mehr Geld. Die zu erwartenden Mehrkosten dürften aber nichts am finanziell-positiven Abschneiden der Cloud-Lösung ändern. Und was ist im Jahr 2? Beim Kostenvergleich dürften nicht nur die erstmaligen Ausgaben erfasst werden – hier schneidet die Cloud aufgrund der fehlenden Investitionen immer besser ab. Aber auch im zweiten Jahr, wenn Lizenzen und Hardware bei der On-Premise-Variante bezahlt sind und nach und nach abgeschrieben werden können, schlägt sich die Cloud-Lösung sehr wahrscheinlich besser. Am einfachsten lässt sich dies am Beispiel eines Exchange-Online-Projekts (Hosted Exchange) verdeutlichen: Zwar sind weiterhin 3,40 Euro pro Monat und Postfach fällig. Diese Kosten liegen aber dennoch unter den laufenden Ausgaben, die ein selbst betriebener Server verlangt. Denn hier fallen neben den Energie- und Wartungskosten noch jährlich zu verlängernde Lizenzen für Antiviren-Software an. Die perfekte Lösung für jeden Mitarbeiteranspruch Bei größeren Projekten wie einem Office-System mit 300 Nutzern schlagen dann auch Effekte wie niedrigere Kapitalbindung positiv zu Buche, da die großen, einmaligen Investitionen entfallen. Mittelfristig ergeben sich auch sinkenden Kosten durch niedrigere Support-Ausgaben für die nicht selbst betriebene Infrastruktur. Ein gerne unterschätzter Faktor beim Kostenvergleich von Cloud und eigener Hard- und Software sind im Hinblick auf beispielsweise Office 365 die durch flexiblere Lizenzmodelle sinkenden Kosten. So muss einem Anwender, der lediglich Zugriff auf ein E-Mail-Postfach benötigt (Exchange-Online-Nutzer, 3,40 Euro pro Monat), nicht das komplette Office-Paket (Office 365 E3– oder Office 365 E5-Nutzer, 19,70 beziehungsweise 34,40 Euro pro Monat) lokal installiert werden. Letzteres ist teurer und bleibt den Mitarbeitern vorbehalten, die die Anwendungen auch benötigen. Im Zeitalter Prä-Office-365 wurden alle Mitarbeiter mit der gleichen Lizenz bedacht – obwohl große Teile der Pakete zwar bezahlt, aber nie genutzt wurden. Einer Vergleichsrechnung muss also eine Bedarfsermittlung vorausgehen: wer benötigt was? Erst wenn das fest steht, kann ein Online-Rechnern verlässliche Ergebnisse liefern. Der zweite Rechenansatz berücksichtigt auch weiche Faktoren wie Saisonabhängigkeiten. Mehr dazu im zweiten Teil unserer Kostenbetrachtung.
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