Das Neue Arbeiten

Office-Blog

Der österreichische Blog für Anwender und Fans der Produktivitätslösungen von Microsoft.

Make it BIG - Surface Hub ermöglicht neue Wege der Zusammenarbeit.

Gestern wurde die Verfügbarkeit von Surface Hub – unser neues  “Riesentablet” im 55” und 85” Zoll Bereich offiziell angekündigt. Ab 01. Juli können Kunden in 26 Ländern das Surface Hub offiziell über Reseller beziehen. Surface Hub läuft auf Basis von Windows 10 und vereint die Vorteile innovativer Hardware mit der Leistungsfähigkeit moderner Software und Services wie Microsoft Office, Skype for Business, OneNote sowie Windows Universal Apps. Das Gerät eignet sich für die gleichzeitige Nutzung durch mehrere  Anwender und bietet neue, innovative Wege für eine produktive und kreativitätsfördernde Zusammenarbeit in Unternehmen, die über traditionelle Konferenzraum-Szenarien hinausgehen. Für uns in der Office Division ist “Surface Hub” nicht nur ein neues Windows Device auf dem unsere Apps laufen, es ermöglicht eine Änderung der Arbeitskultur in Unternehmen. Die Anforderung an den modernen Arbeitsplatz entwickelt sich immer stärker dahin, dass dieser ein zentraler Ort der Zusammenarbeit sein sollte. Surface Hub unterstützt nun effizientere Meetings durch innovative Technologien. Als „All-in-One” Gerät bietet es Unternehmen eine vollwertige Alternative zu gängigen Videokonferenzsystemen oder bestehenden, digitalen Whiteboards. Abseits von Pressemeldungen und technischen Features, die ich im Text weiter unten noch anführe, möchte ich alle Interessierten gerne auf folgenden Artikel aufmerksam machen: The Untold Story of Microsoft’s Surface Hub:  http://www.fastcompany.com/3046819/the-untold-story-of-microsofts-surface-hub  Ich finde den Artikel spannend – zum Einen bin ich sowieso ein Fan von “FastCompany” und verfolge regelmäßig ihre Tweets und neuesten Artikel – zum anderen zeigt der Artikel eine andere Seite: wie aus einer Idee ein reales Produkt wird, die Visionäre dahinter und Anregungen was die Zukunft noch bereit hält. © FastCompany Und nun zum Thema, was ES alles kann Einbindung mobiler Devices. Meetings beginnen heute aufgrund technischer Einschränkungen meist nicht pünktlich. Surface Hub ermöglicht eine einfache Integration von mobilen Devices – egal an welchem Ort sich die Mitarbeiter befinden. Integration innovativer Software. Nutzer teilen unkompliziert ihre Inhalte miteinander und sind immer auf dem gleichen Informationsstand. Über OneNote lassen sich beispielsweise gemeinsam Ideen, Aufgaben oder nächste Schritte miteinander teilen, bearbeiten oder organisieren. Mitschriften aus Meetings können sofort zur Verfügung gestellt werden, während des Meetings lassen sich wichtige Fragen telefonisch klären. Mit hochauflösenden 1080p-Kameras an jeder Seite lässt sich praktisch der gesamte Konferenzraum abbilden. Kollaboration in Echtzeit. Surface Hub ermöglicht die simultane Bearbeitung von Inhalten auf dem Bildschirm, beispielsweise die gleichzeitige Eingabe per Stift und per Touch. Möglich wird dieses durch die innovative Technologie des Surface Hub Pens sowie die Multi-Touch-Unterstützung des Geräts. So erstellen Nutzer gleichzeitig Inhalte Seite an Seite. Über Skype for Business teilen Anwender zudem den Bildschirm ihres Geräts ganz leicht per Remote-Funktion über Surface Hub und teilen ihre Konzepte oder Ideen über das Büro hinaus. Klarer Sound bei Konferenzschaltungen. Audio-Probleme gehören mit Surface Hub der Vergangenheit an: Die innovative Mikrofon-Technologie eliminiert Hintergrundgeräusche und sorgt für eine klares Hörerlebnis. Digital Whiteboard. Surface Hub ermöglicht digitale Anwendungsszenarien, welche über die klassischen Funktionen eines Whiteboards hinausgehen. Basierend auf der OneNote App und dank simultaner Stift- und Multi-Touch-Eingabe, lassen sich Inhalte leicht aus anderen Apps einfügen, bewegen und verschieben. Präzise Stift- und Touch-Eingabe fördert Kreativität in Gruppen. Das Device wurde von Grund auf für die präzise Stift- und Touch-Bedienung auf einem Großbildschirm entwickelt: So aktualisiert sich die Anzeige alle 8.33 Millisekunden. Der Surface Hub Pen erlaubt zudem eine flüssige und natürliche Schreiberfahrung wie auf Papier. Business-Apps für den Großbildschirm. Neben integrierten Apps wie Skype for Business oder OneNote ist Surface Hub durch eine große Anzahl an Applikationen individuell anpassbar. Auf Surface Hub laufen auch Universal Apps, die eine einheitlich-gewohnte Nutzererfahrung ermöglichen. Auch Apps des eigenen Geräts lassen sich mit Surface Hub verbinden und nutzen. Zudem ist Surface Hub bereit für die Nutzung industriespezifischer Anwendungen. Optimierte Video-Konferenzen. Surface Hub macht Gruppen-Meetings noch leichter möglich. Leistungsstarke Kamera- und Audio-Technik können bestehende Geräte (beispielsweise einen Beamer oder Projektor) ersetzen und ermöglichen optimierte Video-Konferenzen. Höchste Sicherheit & aktuelle Funktionen. Als Windows 10 Device wird Surface Hub höchsten Sicherheitsstandards gerecht: Über Windows Update for Business wird es mit den aktuellsten Sicherheits-Updates versorgt und hat Zugang zu den neuesten Funktionen von Windows 10.   Wer sich für technische Details, Preisinformatione und Verügbarkeit von Surface Hub näher interessiert, wird auf dem Surface Blog oder auf der Surface Hub Website fündig.

Wie man die ersten 90 Tage im neuen Job erfolgreich meistert. #2 Yammern statt Jammern

Ich bin überrascht! Laut Offizieller Quelle (dict.cc) wird „to yammer“ tatsächlich mit dem deutschen „jammern“ übersetzt. Seit 01. April 2015 bin ich Teil der Marketing Organisation in Österreich und im österreichischen Office-Marketing-Team verantwortlich für „Enterprise Productivity“. Heute möchte ich über meine Erfahrungen mit Yammer im täglichen Einsatz schreiben. Ich hatte auch schon ein Microsoft-Leben, vor meiner Marketingrolle. Die letzten 3 Jahre war ich im Partnervertrieb. Damals war Yammer gerade ganz neu. Ich dachte, das ist DAS Tool für mich und meine Partner, um sich untereinander auszutauschen, voneinander zu lernen und das Netzwerk „transparenter“ zu machen. Mit etwas Überzeugung, konnte ich innerhalb von 2 Tagen stolze 40 Mitglieder zu meinem externen Partner Netzwerk zählen. Yeah! Leider war die Kommunikation danach eher einseitig: Is there anybody out there? Ich habe gepostet, meine Vertriebspartner nicht. Nach mehreren Aufrufen (in der realen Welt), musste ich mir eingestehen, das funktioniert so nicht. Meine Partner wollten nichts untereinander teilen und austauschen möchten sie sich maximal mit mir. Am Telefon. Welche Vorteile Yammer tatsächlich in der Zusammenarbeit bringt und wie es effektiv in einem Unternehmen genutzt werden kann, lerne ich jetzt in meiner neuen Rolle am Beispiel „Knowledge Transfer & Sharing“. Aktuell ist es eine Herausforderung, die Flut an Informationen, die ich täglich erhalte zu sortieren und für mich zu priorisieren. Was ist wichtig, was ist nicht wichtig und oft erhalte ich Anfragen auf die ich geistig mit: „Ich soll bitte Was machen?“ und „Wo steht denn das jetzt wieder?“ antworte. Meine direkten Kollegen sind selbst mit der Vielzahl an Informationen überfordert. Meist gibt es pro Thema nur eine Person, die das in der Niederlassung beantworten kann, oder besser gesagt, soll… Bad Luck! Zusätzlich realisiere ich, dass es  nicht mehr zu 100% möglich ist, ständig auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Zumindest nicht mit meinen gewohnten Tools. Velleicht gibt es irgendwo jemanden, der eine ähnliche Anfrage oder Problem wie ich hätte, das problem ist nur “Wer und Wo?” Kein Grund zu “jammern”, sondern ein Grund zu “yammern”. Zu Beginn war ich zögerlich. Bislang waren meine Erfahrungen mit Yammer, wie oben beschrieben, einseitig. In meiner ersten Woche, habe ich von Sales eine Anfrage zu einem neuen Service erhalten. Die Anfrage war für mich als „Newbie“ alleine aufgrund der vielen technischen Begriffe schon schwierig zu verstehen. Ich probierte also die internationale Yammer Ankündigungs Gruppe aus, und postete die Frage meines Kollegen dort. Die Antwort auf meine Frage war innerhalb eines Tages verfügbar. Cool, das hatte mir Zeit gespart und ich habe selbst auch etwas dabei gelernt. „Sie haben alle Nachrichten lesen!“ (Das ist kein Rechtschreibfehler von mir!) Ein weiteres Beispiel aus meinen letzten  Wochen, betraf lustiger weise die Yammer Produktentwicklung an sich. Einer unserer Yammer Kunden testete Yammer am iPhone. Er machte uns darauf aufmerksam, dass die Übersetzung von „You’ve read all your messages“ in der deutschen App etwas holprig ist: „Sie haben alle Nachrichten lesen!“. Peinlich. Das Problem könnte ich niemals lokal lösen. Irgendwie musste das an den richtigen Verteiler adressiert werden: die Entwicklergruppe von Yammer. Das funktionierte überraschenderweise auch sehr einfach, indem ich „Yammer Developer“ bei uns in der Netzwerksuche eingab – kurz quercheckt mit dem Orgchart und schon wusste ich, dass ich richtig war. Das Posting in der vermeintlich richtigen Gruppe habe ich kurz darauf abgesetzt, der Fehler sollte hoffentlich mittlerweile behoben sein. Österreich vs. Deutschland Noch ein weiteres Beispiel?  Während wir in Österreich die Aufgaben im Office Team zu dritt erledigen, ist das deutsche Team mit mehr Ressourcen aufgestellt. Ich selbst kann leider noch nicht immer priorisieren, welche Meldungen wichtig oder unwichtig sind. Aber wenn es die deutschen Kollegen innerhalb ihrer Gruppe posten und es häufig gelesen oder angeklickt wird, dann weiß ich, es wird nicht ganz falsch sein, die Info auch in Österreich zu verteilen. Außerdem ist es so kinderleicht, festzustellen, wer in Deutschland, der Schweiz oder einem anderen Land an den selben Themen arbeitet wie ich. Meine Learnings kurz zusammengefasst: Für Yammer muss man offen sein und Interesse daran haben, Informationen mit anderen zu teilen (Geben & Nehmen) Man muss für sich aktiv entscheiden, was man lesen möchte, und was nicht: Es gibt Tonnen von Informationen, und es liegt an einem selbst wie man diese verwendet. Ich habe in den letzten Wochen, mehr Yammer Gruppen hinzugefügt als in den letzten 3 Jahren. Gleichzeitig aber auch jene Gruppen aussortiert, die mir täglich die Inbox zu-spamen. Man sollte Yammer ausprobieren, bevor man ein Urteil fällen darf und mindestens 1 Like auf ein Posting erhalten haben … Yammer ist für mich ein perfektes Zusatzinstrumen – zu meinen herkömmlichen Tools, aber es ersetzt manche anderen (Handy, Skype) trotzdem nicht. PS: Nachdem Jammern in Österreich eine große Tradition hat, sehe ich der Zukunft von Yammer mehr als positiv entgegen. Wünsche ein schönes Wochendende & hier findet man mehr zu Yammer:   Evolving Yammer for a new era of Teamwork: https://blogs.office.com/2015/04/16/evolving-yammer-for-a-new-era-of-teamwork/

Herzlich Willkommen: Microsoft kauft Wunderlist

Herzlich Willkommen: Microsoft übernimmt das Berliner Start-up 6Wunderkinder! Was gibt es schöneres als eine wichtige Aufgabe auf der To-Do-Liste abzuhaken und zwar mit einer funktionalen und produktiven App? Sehr wenige! Dies sind auch unsere Ambitionen die Produktivität in einer mobilen und Cloud-basierten Welt neu zu erfinden! Was ist Wunderlist.com? Mit der Wunderlist lassen sich auf dem Smartphone oder Tablet, aber auch auf dem PC Aufgaben verwalten und Notizen speichern. Die App hatte zuletzt über 13 Millionen Nutzer. Die App wird weiter kostenlos in allen bestehenden Märkten bleiben, auch der Preis der Pro-Version und Business-Version bleibt unverändert. Durch Wunderlist kommen wir unserem Ziel, die Produktivität in einer mobile-first & cloud-first World nachhaltig zu verbessern, einen Schritt näher! Damit werden neue Impulse für Microsoft Office, OneNote und Skype for Business gesetzt und zeigt Microsofts Bestreben marktführende mobile Anwendungen für alle Plattformen und Geräte zu treiben. In diesem Sinne, bleiben Sie Produktiv! Ihr Microsoft Team Österreich

Selbständiges Arbeiten

Meine vielen Gespräche mit VertreterInnen der Generation Y über die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass Selbständiges und Eigenverantwortliches Arbeiten einer der Hauptmotivatoren für junge ArbeitnehmerInnen ist. Dennoch habe ich bei den Office Touren gerade auch von Studienabsolventen oft kritische Stimmen gehört. Sie äußerten Bedenken aufgrund des Wegfalls von vordefinierten, geregelten Arbeitszeiten hin zu Vertrauensarbeitszeit – bedeute das nicht, dass man ständig arbeite und ständig erreichbar sein müsse? Nein, das bedeutet es nicht. Aber zugegeben: nicht für Jede/n ist dieses Modell das Passende. Es bedarf eines bestimmten Sets an Fähigkeiten: man muss sich dabei wohl fühlen, eigenständige Entscheidungen zu treffen. Wichtig ist es, Eigenverantwortung zu übernehmen und seinen Tag/seine Aufgaben planen zu können. Nicht zuletzt braucht es eine gehörige Portion Disziplin, um selbstverantwortlich für genügend Auszeiten zu sorgen. Gerade im Bereich der Wissensarbeit glaube ich nicht, dass es heutzutage noch viele Jobs gibt, die pünktlich m 09.00 beginnen und um 17.00 Uhr enden. Kreativität und innovative Ideen lassen sich nicht einfach in eine Zeitspanne pressen. Um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu gewährleisten braucht es moderne Formen der Leistungsbemessung anstelle von geleisteter Arbeitszeit und neue Anreizmodelle. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen haben sich die auch heute noch weit verbreiteten monetären Anreizmodelle als komplett unbrauchbar – selbst kontraproduktiv (!)- herausgestellt, wenn es um Kreativ- und Kognitivleistungen der MitarbeiterInnen ging. Ich möchte Euch einen Ted Talk von Dan Pink zu dem Thema empfehlen: http://www.ted.com/talks/dan_pink_on_motivation?language=en#t-275927 Er beschreibt Autonomie als den wesentlichsten Motivationsfaktor unserer Zeit! Dabei stellt sich die Frage, haben Unternehmen, die kein flexibles Arbeitszeitmodell anbieten können mittlerweile einen Wettbewerbsnachteil? Wie entscheidend ist dieser Faktor für die Berufswahl der Generation Y? Wie schaffen wir als Führungskräfte oder KollegInnen diesen Paradigmenwechsel hin zu Vertrauensarbeitszeit? Kein leichtes Thema. Gabriele Hahn hat zu diesem Zweck ein Peering-Programm gemeinsam mit Microsoft Österreich ins Leben gerufen: Mentoring 2.0 – das Neue Führen lernen. Hier tauschen sich Führungskräfte zahlreicher Österreichischer Unternehmen zu der Rolle der modernen Führungskraft aus. Für mehr Information zum Programm und Kontakt zu Gabriele Hahn: http://www.mentoringzweipunktnull.com/

Rechnet sich die Neue Welt des Arbeitens?

Oder die allgegenwärtige Frage nach dem Return on Investment (ROI) Obwohl ich immer schon ein leidenschaftlicher Verfechter dieser neuen Form der Zusammenarbeit war, gewinnt das Thema flexible Arbeitsformen jetzt in meinem neuen Lebensabschnitt besonders an Bedeutung für mich. Letztens habe ich über geringfügige Beschäftigung während der Karenz mit einer Freundin diskutiert. Die Vorteile liegen auf der Hand: am Ball und verbunden bleiben, sich verwirklichen, Zuverdienst etc. Sie war nicht besonders begeistert, da in ihrem Unternehmen Anwesenheitspflicht besteht und sie dann erst recht wieder das Kinderbetreuungsproblem hat. Während ich meine vereinbarten Aufgaben von zuhause aus zu den mir passenden Zeiten erledigen kann, wird sie diese Möglichkeit für sich nicht in Anspruch nehmen können. Was also brauchen wir für die Neue Welt des Arbeitens? Flexible Arbeitszeitmodelle, Leistungsbeurteilungsmodelle, virtuelle Teamarbeit und moderne Kommunikationsformen, die mobiles Arbeiten und Netzwerk-Strukturen ermöglichen. Im Rahmen unserer Office Touren geben meine Kolleginnen Einblicke, wie Microsoft dies für seine MitarbeiterInnen aufgesetzt hat und beantworten Eure Fragen dazu. Gerne möchte ich Euch dazu einladen. Anmeldemöglichkeit und Termine findet ihr hier. Die Herbsttermine werden dann im August veröffentlicht. Aufgrund der Attraktivität dieses Modells auf bestehende und potenzielle MitarbeiterInnen ist das Thema in der HR-Branche bereits viel diskutiert. Doch auch immer mehr Finanzleiter beschäftigen sich mit der Neuen Welt des Arbeitens. Im nachfolgenden Video erhaltet ihr einen Einblick in die Neue Welt des Arbeitens bei Wienerberger AG und hört den CFO Willy van Riet dazu: https://www.youtube.com/watch?v=nfquPnUEFik Ich empfehle, bei der Bewertung des ROI drei Aspekte genau anzuschauen. Nachfolgend möchte ein paar Beispiele geben, wie wir dies bei Microsoft gemacht haben: 1. Verbesserung des Geschäftsergebnisses durch Produktivitätsverbesserungen und verkürzte Verkaufszyklen. Dabei haben wir vor allem darauf geachtet, wie viele Minuten/Stunden pro Tag pro Mitarbeiter eingespart werden Können x Werktage/Jahr x Kosten/Stunde. Wir kamen hier auf  28 Minuten/Tag/Mitarbeiter. Als Nächstes haben wir uns die eingesparten Reisen vorgenommen. Für den Konzern bedeutet das Modell ca. 45.600 eingesparte Reisen für den Konzern (10% weniger Reisen/Mitarbeiter) x durchschnittliche Anzahl der Stunden/Reise x Kosten/Stunde. Schwer zu beurteilen ist bei diesen Betrachtungen, wie viel % der Zeit für andere Aufgaben tatsächlich reinvestiert wird. Wir haben uns in dem Zusammenhang nur angesehen, wie viel mehr Angebote durch die Vertriebsteams gelegt werden. 2. Kosteneinsparungen – das war jener Block, der am einfachsten zu quantifizieren war. Einsparung Reisekosten: Anzahl gesparter Reisen x Durchschnittskosten/Reise Einsparung Audio Conferencing/Telefonkosten: Kosten/Minute x Anzahl konsumierter Minuten. Hier konnten wir rund 50% einsparen. Einsparung IT Infrastruktur und Administration: Einsparung pro Arbeitsplatzwechsel betrug 22 USD x Arbeitplatzwechsel/Jahr Einsparung Immobilie/Gebäudeverwaltung: M² Kosten x Einsparung Bürofläche 3. Umweltverträglichkeit In diesem Block beleuchteten wir den Aspekt Reduktion der CO2 Emissionen durch Reduktion der Flugmeilen und Einsparung der KM/Firmenwagen. Wir kamen hier auf rund 17 Tonnen weniger CO2 Ausstoß. Ich hoffe, Euch damit ein paar Anregungen geben zu können, für die Bewertung des Business Cases für Euer Unternehmen!