24 Schritte zu Social@Work: ein Soziales Netzwerk in der Firma–das brauchen wir!

24 Schritte zu Social@Work: ein Soziales Netzwerk in der Firma–das brauchen wir!

erstellt von Martina+Klenkhart am 1. Dezember 2014 19:18

Neue, flexible Arbeitsformen beschäftigen uns bei Microsoft in Österreich seit einiger Zeit. Das Bemerkenswerte an diesem Modell ist, dass es zu einem Win-Win Modell sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer kommt. Die freie Zeiteinteilung kommt Familienleben, Work-Life Balance und unserer Umwelt zu Gute – Mitarbeiter danken dies mit Engagement, kreativen neuen Ideen und reduzierten Fehlzeiten u.v.m. Mit der Flexibilisierung sind allerdings auch neue Herausforderungen auf uns zugekommen, vor allem im Hinblick auf Informationsfluss, Mitarbeiterinformation und Zusammenarbeit der nun stark verteilten Teams. Es war Zeit für den nächsten Schritt im Entwicklungsprozess unseres “Workstyles”.

Wir verlangten nach einer Informations- und Kommunikationsdrehscheibe im Unternehmen. Diese sollte lebendiger sein, als unser Intranet, dass wir vor allem zu Orientierungszwecken und für strukurierte Information nutzen. Wir wünschten uns zusätzlich eine Drehscheibe, die von den KollegInnen für die KollegInnen gemacht wird und die uns untereinander vernetzt. Ich denke da vor allem an die KollegInnen im Vertrieb, aber auch Services und Partner Manager - wir sind mehr unterwegs als je zuvor und es wurde immer wichtiger, die Informationen und Einblicke an einem Ort zu konsolidieren. Nicht immer geht das in Form eines Dokuments – bzw. ist das oft zu aufwendig. Einfache Kommentare ohne großartige Formvorschriften auszutauschen in Gruppen, die sich themenspezifisch oder kundenspezifisch zusammengefunden haben, darum ging es uns. Das Soziale Netzwerk für das Unternehmen bot sich an.

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt wurde Yammer als Baustein in das Office 365 Paket für Unternehmen integriert. Nun galt es, diese Plattform erfolgreich bei uns in der österreichischen Organisation einzuführen. Uns war schnell bewusst, dass es mit der Bereitstellung des technologischen Werkzeugs nicht getan war; es handelte sich vielmehr um ein Change Management Projekt. Wir mussten unseren Workstyle wieder anpassen und modernisieren. Ich gebe es ja zu – wir LIEBEN Email. Aber für Diskussionen im Team oder als Speicherplatz für team-relevante Informationen ist dies definitiv nicht das richtige Medium, sondern wird bald an seine Grenzen stoßen. Nach der zwanzigjährigen Erfolgsstory des Emails und der damit verbundenen, mitgewachsenen Konventionen war es an der Zeit, neue Konventionen zu schaffen - für ein neues, zeitgemäßes Kommunikationsmedium. Aus dem privaten Umfeld und dem Leben unserer Kinder ist Social ja beinahe nicht mehr wegzudenken.

Aber ein Change Management Projekt für die Einführung einer neuen Plattform? Bei Microsoft?! Alexandra und ich haben einen Projektvorschlag entwickelt und unserem Leadership Team vorgelegt und das Projekt wurde genehmigt. Wir konnten loslegen! Für die Einführungsphase haben wir uns 6 Monate Zeit genommen. Allerdings war es uns wichtig, allen MitarbeiterInnen die Zeit zu geben, die sie brauchen, um sich mit dem neuen Workstyle vertraut zu machen. Darum erklären wir das Projekt auch heute noch nicht als beendet, da es eine Reise ist und wir durch neue Impulse in unserer Nutzung immer reifer werden.

In den folgenden 23 Beiträgen wollen Alexandra und ich Euch täglich einen kleinen Einblick geben, wie wir das Projekt angegangen sind und welche Erfahrungen wir gemacht haben. Vielleicht ist ja das eine oder andere für Euch und Euer Projekt dabei! Sozusagen als Einstimmung für Euch bereitgestellt ein Interview des von mir sehr hoch geschätzten Wolfgang Tonninger mit Alexandra, Nina und mir zu den Höhen und Tiefen des Projekts! Gebt uns Euer Feedback und falls ihr eigene Erfahrungen und Anregungen habt, teilt diese doch bitte mit uns und der Community!

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