24 Schritte zu Social@Work: Noch ein zusätzlicher Kommunikationskanal?! Die Frage nach dem “Warum”

24 Schritte zu Social@Work: Noch ein zusätzlicher Kommunikationskanal?! Die Frage nach dem “Warum”

erstellt von Martina+Klenkhart am 2. Dezember 2014 11:24

Die Frage, die ich im Laufe des Projekts am häufigsten gehört habe ist “Warum machen wir das?” gefolgt von “Nicht schon wieder ein neuer Kommunikationskanal, mir wird Email alleine schon zu viel”. Ganz genau… Das war einer der Aspekte, warum wir das Projekt starteten, aber lange nicht der einzige. Wir haben sehr schnell verstanden, dass wir den Mehrwert der Aktion ausformulieren müssen und immer wieder bei jeder Präsentation, in jeder Mitarbeiterinformation kommunizieren müssen. Essenziell war, dass vor allem unser Leadership Team und die Führungskräfte diese Botschaft an Ihre Teams weitergeben konnten.

Wir haben die Mehrwertargumentation in 3 Ebenen aufgegliedert:

  • Mehrwert für den Einzelnen
  • Mehrwert für die unmittelbare Arbeitsgruppe
  • Mehrwert für die Organisation als Gesamtheit

Diese Gliederung habe ich als besonders wichtig empfunden, um nicht nur den individuellen Mehrwert aufzuzeigen (mit dem man allerdings jedenfalls starten sollte!), sondern vor allem was es uns in der Gemeinschaft bringt. Wie wir als Organisation davon profitieren können.

So haben wir folgende Punkte aufgeführt:

  • Mehrwert für den Einzelnen
    • am Ball bleiben, aber weniger Emails
    • Experten und Lösungen schneller finden
    • Neue Ideen generieren/Best Practices übernehmen
  • Mehrwert für das unmittelbare Team
    • Einfach Information teilen (alternativ zu many:many Emails)
    • Transparent kommunizieren für bessere Abstimmung im Team
    • Effizientere Nutzung von face-to-face Meetingzeit
  • Mehrwert für die Organisation
    • Vernetzung unserer Organisation
    • Voneinander lernen
    • Nachhaltigen Wissenspool für uns als Organisation aufbauen 

Im Rückblick auf das Projekt stelle ich vor allem Veränderungen im Bereich Mitarbeiterengagement, vereinfachte Zusammenarbeit im Team und Geschwindigkeit fest. Durch Social haben wir als MitarbeiterInnen eine Stimme bekommen und können unsere Ideen einbringen. Vor allem neue Kollegen und Kolleginnen sind oft sehr überrascht, wie wir in Österreich als Netzwerk agieren. Oft erzählen sie mir, dass es sie erstaunt hat, wie viele Kollegen nach ihrer Vorstellung auf Yammer (inkl. Foto) bereits wussten, wer sie waren, und dass sie so herzlich begrüßt wurden sowohl im virtuellen Raum als auch im Büro.

Auch in meiner Arbeit als Produktmarketier ist mir aufgefallen, wie viel schneller Information die MitarbeiterInnen erreicht und Relevantes von Kollegen multipliziert wird. Ich habe jetzt das Gefühl, auch die Vertriebsmannschaft, die meist unterwegs ist, besser zu erreichen. In einer 2. Phase haben wir eigene Yammer Netzwerke auch mit unseren externen Partnerunternehmen gestartet – so zB. unserer PR-Agentur. Dadurch können wir nun wesentlich einfacher Kommunikationsmaßnahmen koordinieren und mit allen Betroffenen abstimmen.

Die größte Veränderung war für die meisten KollegInnen in der Zusammenarbeit als Team spürbar. Durch die transparente Kommunikation sind die Teammitglieder besser informiert (egal, in welcher organisatorischen Einheit sie arbeiten) und neue Teammitglieder können sich viel schneller einfinden. Das Management kann bei Bedarf in die Kommunikation eingebunden werden und sich ein besseres Bild machen, ohne dass uns zusätzliche Aufwände für Berichterstattung entstehen.

Ein Aspekt, den wir noch verbessern müssen, ist die Integration von Social in unser bestehendes Intranet, um dies lebendiger zu gestalten und den MitarbeiterInnen auch die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen oder eigene Erfahrungen zu den Artikeln hinzuzufügen. In Zusammenarbeit mit unserer Kommunikationsabteilung wird das in Angriff genommen!

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