24 Schritte zu Social@Work: Und wer soll das machen? Die heiße Erdäpfel …

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24 Schritte zu Social@Work: Und wer soll das machen? Die heiße Erdäpfel …

Martina und ich waren uns sofort einig: Wir wollen Enterprise Social einführen, aber das klingt nach Arbeit und wir sind auch mit unseren eigentlichen Aufgaben gut beschäftigt. Mein Chef war auch schnell überzeugt, da hatten wir gute Unterstützung. Jetzt ging es aber ans Eingemachte: Wir wollen losstarten – aber mit wem?

Ein Gang zur IT endet relativ ernüchternd: Die Software ist ja schon da, alles selbsterklärend – also somit ist die IT Abteilung ja fertig. Nach einer kurzen Diskussion, habe ich mich gefreut, dass Unterstützung für das Thema Training der MitarbeiterInnen angeboten wurde.

Also haben wir unsere Liste an möglichen Kandidaten weiter abgeklappert – die nächste Abteilung war HR. Den KollegInnen von der Personalabteilung war sofort klar, dass das Thema wichtig ist. Sie brauchen das unbedingt, um die Generation Y anzusprechen, um sich als innovativer Arbeitgeber zu positionieren und um Wissen im Unternehmen zu halten. Außerdem könnte so ein Netzwerk im Unternehmen die Kultur offener und lernender gestalten. Perfekt.

Bezüglich Umsetzung wird gerne unterstützt, aber federführend kann HR hier nicht sein – Ressourcen und Knowhow Mangel. Schlussendlich hat sich Nina aus dem HR Team als Projektmitglied gemeldet und uns wirklich großartig unterstützt.

Ähnliches ist es uns bei der internen Kommunikation gegangen. Auch hier sind wir auf offene Ohren gestoßen, das Potential interne Kommunikation bilateraler zu gestalten und Mitarbeiter aktiver einzubeziehen, wurde offen begrüßt. Allerdings auch hier wurden zu wenig Ressourcen und Knowhow für die Implementierung von Social@Work geortet.

Zusammengefasst kann ich sagen: Das Potential haben alle erkannt, ebenso, dass ein solches Projekt extra zeitlichen Aufwand braucht J
Meine Erfahrung ist, dass für den Projektstart folgende Teams ins Boot geholt werden müssen:

1) Das Leadership Team muss das Projekt unterstützen.
2) HR muss unbedingt im Boot sein – hier geht es auch um Kulturwandel, Motivation, Generation Management uvm.
3) Die Integration der  Internen Kommunikationsabteilung ist ein MUST.

Und es ist wirklich kaum ein IT Projekt.

Also haben Martina & ich das Projekt an uns genommen, nicht, weil wir offiziell dafür zuständig sind, sondern weil wir überzeugt waren, dass wir als Unternehmen einen Mehrwert von Social@Work bekommen und weil uns klar war, dass wir unser Produkt dafür –Yammer- nur dann gut am Markt positionieren können, wenn wir es selbst gut verwenden, den Mehrwert spüren und unsere Kunden bei der Einführung gut beraten können.

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