24 Schritte zu Social@Work: Hurra, wir haben ein Team und einen Anfang!

24 Schritte zu Social@Work: Hurra, wir haben ein Team und einen Anfang!

erstellt von Martina+Klenkhart am 5. Dezember 2014 09:08

Ende August war es dann soweit: wir hatten den Projektauftrag und haben schlussendlich eine Liste der MitarbeiterInnen abgegeben, die wir uns für das Projektteam wünschten. Es sollten sich nicht nur Befürworter der neuen Technologie in der Gruppe befinden, sondern auch durchaus kritische Stimmen. Das würde unser Projekt bereichern. Nachdem wir unser Wunschszenario vorgelegt hatten, wurden die MitarbeiterInnen durch ihre Führungskräfte gefragt, ob sie an der Teilnahme und somit einem Zusatz-Projekt interessiert sind. Es haben alle zugesagt! Wir freuten uns. Somit hatten wir ein diverses Core-Team zusammengesetzt, dass eine Mitarbeiterin aus HR, 2 Kollegen aus der Internen Kommunikation, 3 Vertriebskollegen, 2 Techniker, 1 Vertreter aus der Entwickler-Betreuung sowie ein Kollege aus dem Endkundenvertriebsumfeld. Das klingt auf den ersten Blick sehr viel, aber war eine bewusste Entscheidung unsererseits. Einerseits war es uns wichtig, VertreterInnen aus allen Geschäftsbereichen miteinzubeziehen und andererseits wussten wir, dass es oftmals dazu kommen würde, dass nicht alle KollegInnen anwesend sein könnten, da die Mehrheit des Teams Außendienstrollen hatte. Das ging natürlich vor.

Als Executive Sponsor haben sich 2 Mitglieder des Leadership Teams bereit erklärt und unser Geschäftsführer übernahm mehr und mehr die Schirmherrschaft und die Rolle der Spokesperson, da er selbst immer überzeugter wurde von diesem Thema. Da hatten wir wirklich Glück! Ich bin der Meinung, dass es sogar erfolgskritisch ist, die Unterstützung von der Geschäftsführung zu haben und dass dies auch ausgesprochen wird. Die Botschaft ist essenziell: “es ist ok, dass ihr nicht vertraut mit Social und dem Posten seid. Mir geht es genau so. Aber es ist wichtig für uns als Organisation, für jedes Team und jeder Einzelne kann davon profitieren. Und darum erwarte ich, dass ihr euch damit auseinandersetzt und es versucht.” Unser Geschäftsführer hat dies auch wirklich gelebt. Immer öfter traf man ihn im Social Netzwerk an. Er hat zwar wenig selbst geposted, aber ab und zu gab es ein “Like” oder eine Antwort auf den Post eines Kollegen. Man merkte, dass er mitliest. Das war eine unglaublich starke Unterstützung! Viel besser, als wollte er mit einem Redaktionsplan und regelmäßigen Posts supporten. So war das viel authentischer und motivierender! Das wäre jetzt auch eine Empfehlung meinerseits: Findet jemanden aus dem obersten Management, der wirklich an das Potenzial von Social für das Zusammenwachsen als Organisation glaubt.

Das ist auch unser Marketing-Slogan: “Arbeiten wie ein Netzwerk.” Aber es steht nicht nur so da, ich habe das wirklich erfahren. Wir sind ein Stück näher zusammengewachsen. Es ist egal, ob der Kollege in einer anderen Abteilung, im selben Stock, oder in einem anderen Bundesland arbeitet. Wir treffen uns in Yammer und helfen einander, wenn wir etwas beitragen können.

Ein Beispiel möchte ich dazu noch bringen: wir haben eine Interessensgruppe für unsere Produktgruppe angelegt, im Rahmen derer sich alle informieren können, die an News und guten Materialien interessiert sind. Weiters hat sich etabliert, dass Kollegen über diese Gruppe Fragen an uns richten, die wir bestmöglich selbst beantworten, oder einen Experten in die Konversation reinholen. Der Vorteil davon ist, dass wir dieselbe Frage nicht mehrmals beantworten müssen, sondern auf den bestehenden Post verweisen können, indem wir Interessierte “@mentionen”, also mit einem “@” und dem Namen der Person direkt die Konversation hinzufügen. Im vergangenen Sommer hatte ich dann drei Wochen Ferien. Während dieser Zeit ist kaum etwas unbeantwortet geblieben, da sich die Mitglieder unserer Gruppe die Fragen untereinander beantwortet haben. Da ist dann wirklich die Community entstanden. Ich habe mich dann ein wenig mehr zurückgezogen, damit dieser Community-Spirit weiterwachsen kann. Das war eine ganz tolle Erfahrung!

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