24 Schritte zu Social@Work: Scoping – wo endet das Projekt?

24 Schritte zu Social@Work: Scoping – wo endet das Projekt?

erstellt von Martina+Klenkhart am 6. Dezember 2014 16:46

Erstes Projektteam-Meeting: wir hatten uns alle zusammengefunden, um ein paar grundlegende Dinge zu definieren. Welche Ziele verfolgen wir? Was verfolgen wir nicht? Weiters standen Umfang des Projekts, Vorgehensweise, Meilensteine und Projektstruktur auf der Agenda. Unser externer Berater unterstützte bei diesem Prozess und in der Vorbereitung. Wir wollten die Parameter rund um die Einführung von Social Collaboration festlegen.

Doch schon sehr bald, nachdem wir begonnen hatten, und alle Mitglieder ihre Perspektive zu dem Projekt erläuterten, wurde uns allen bewusst, in wieviele Bereiche dieses Thema greifen und wie stark dieses Projekt ausufern würde! Auf der einen Seite die Technologie – “wenn wir die Social Plattform einführen, müssen wir aber gleichzeitig auch SharePoint mitnehmen, da einige KollegInnen sich auch hier noch nicht so fit fühlen”. Auch der Umgang mit Email und die Online-“Netiquette” sollte mitgenommen werden. Auf der anderen Seite – das Kulturthema. Wie können wir unsere KollegInnen motivieren, Zeit zu investieren, um sich mit dieser Technologie vertraut zu machen, die sie ausschließlich von ihren Kindern kennen? Zeit, die sie in erster Linie nicht haben. Wie schaffen wir es, Unsicherheiten und vielleicht sogar das eine oder andere Vorurteil auszuräumen? Weitere Themen wurden aufgebracht wie zB. Generationenmanagement oder neue Anforderungen an Führung und Richtungsgebung über eine Social Plattform. Ich kann mich noch genau erinnern, ich saß da und dachte mir: “Damit werden wir nie fertig.” Wir hatten, glaub ich, alle begriffen, dass es mehr Kulturprojekt als Technologieprojekt war. Wollten wir das wirklich anstoßen?!..

Darum liebe ich Teamarbeit so sehr: Alexandra und die anderen haben mich in diesem Moment wirklich aufgefangen und mitgezogen. Sie meinten, dass es wichtig wäre, den Prozess anzustoßen, aber gleichzeitig auch zu versuchen, das Projekt, so gut es möglich ist, einzugrenzen. Wir haben uns nach einem ungefähr zweistündigen Workshop darauf geeinigt, dass wir unseren Kollegen vor allem den Rahmen aufzeigen wollen, wie sich Social in den Strauß an Kommunikationsmedien integriert und welches Tool wir wofür nutzen wollen. Am leichtesten ist dies im Zusammenhang mit konkreten Anwendungsfällen zu erklären (zB. hatten wir gestern noch viele interessante und weniger interessante Newsletter  – wie können wir heute Information am Besten intern verteilen und wie kann sich jeder seinen Informationsfeed selbst zusammenstellen durch das Abonnieren von relevanten Themen oder dem Folgen der Posts interessanter KollegInnen).

Weiters wollten wir die Dynamiken von Social aufzeigen und unsere KollegInnen bei Ihren ersten Schritten damit begleiten. Für unsere Führungskräfte wollten wir uns ebenfalls ein besonderes Programm überlegen, um sie abzuholen und ihnen ihre besondere Rolle für den Erfolg des Projekts sowie die neuen Möglichkeiten aufzuzeigen, die Social für sie und die teilweise verteilten Teams bedeutet. Das war ein guter Anfang. Und so ein tolles Team.

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