24 Schritte zu social@work: Reverse Mentoring

24 Schritte zu social@work: Reverse Mentoring

erstellt von alexandra.moser am 14. Dezember 2014 11:48

Auch die IT Branche wird älter, wir haben demnächst die erste Person bei Microsoft in Österreich, die in Pension geht! Und somit ist es uns auch wichtig, dass wir uns den unterschiedlichen Bedürfnissen der Generationen annehmen – von Babyboomer bis Gen Y. Was genauso wichtig ist, ist dass wir aus dem was wir da an Erfahrungen, Wissen und Zeitgeist haben, aus dem Vollen schöpfen und Neues daraus schaffen.

Das ist ein Thema, das uns schon länger beschäftigt und der Ansatz, dass unterschiedliche Generationen viel voneinander lernen können ist nicht neu, aber immer noch extrem gut. Also haben wir das für unser Leadership Team und unsere Interns (Praktikanten, die 6 Monate bei uns eintauchen) in die Tat umgesetzt. Die Youngster kommen frisch von der Unis/FH zu uns und sind mit sozialen Netzwerken vertraut. Sie sind dort mehr daheim als in der Email Welt, bewegen sich wendig und schnell durchs Netz. Ein Erfahrungsvorsprung, den wir genutzt haben.
Somit habe ich die Suche nach freiwilligen Interns gestartet, die Lust hatten ein Mitglied der Geschäftsführung mit unserem neuen Kommunikationsansatz und Yammer vertraut zu machen. Die waren schnell gefunden, haben eine spezielle Schulung bekommen, damit sie auch gut unsere Spielregeln verstehen und gute Antworten die Frage haben, wann man welches Kommunikationswerkzeug verwenden soll. Bei Yammer selbst mussten wir ihnen nicht viel erklären, das haben sie sofort verstanden ohne Erklärung.

Mit diesem Wissen und ihrer Erfahrung ausgestattet, haben sie ein Mitglied der Geschäftsführung zugeordnet bekommen. Die Geschäftsführung war von der Idee hellauf begeistert und alle haben sich gefreut diese Art des Lernens ausprobieren zu können. 
Erste Aufgabe des Interns war die Kontaktaufnahme mit dem Leadership Mitglied und die Abklärung des vorhandenen Wissens und zu verstehen wo noch Unterstützung nötig ist. So konnten sie sich noch speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse vorbereiten. Dann haben die Interns einen Termin gebucht und unsere Leadership Team geschult.

Das Feedback von beiden Seiten war großartig.
Die Interns waren begeistert, dass sich unsere Geschäftsführung Zeit nimmt und sie als Mentor akzeptiert. Viele haben erzählt, dass sie es auch spannend fanden einen Einblick in die Aufgaben des Mentees zu bekommen. Unser Finanzchef hat z.B. im Gegenzug ein bisschen erklärt, was er so macht. Oder Heidi, die mittlerweile nach ihrem Praktikum fix bei uns arbeitet, hat mir erzählt, dass sie noch heute diese Mentoringsessions macht mit dem Leiter für Großkundenvertrieb – die Themen gehen natürlich schon weit über Enterprise Social hinaus.
Das Leadership Team hat den Einblick in die Welt der Gen Y genossen und ganz viel gelernt, nicht nur über unser Social Netzwerk Tool Yammer sondern auch darüber wie die GenY denkt, was ihnen wichtig ist und wie sie kommunizieren.
Definitv ein Win-Win Ansatz, den wir nun auch für andere Themen weiterverfolgen.

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