24 Schritte zu Social@work: Das Netzwerk frei wachsen lassen oder orchestrieren?

24 Schritte zu Social@work: Das Netzwerk frei wachsen lassen oder orchestrieren?

erstellt von alexandra.moser am 18. Dezember 2014 23:00

Das war eine sehr spannende Diskussion und auf der Skala von „totale Freiheit“ bis „starke Regulierung“ hatten wir jede Meinung vertreten. Dass dieses Thema stark polarisiert, ist auch verständlich – geht man doch sowieso schon in den Informationen unter….
Das Prinzip von Yammer beruht auf Freiheit, auf Themen, die interessieren und auf das Vertrauen in das Selbstregulativ. Jeder darf Gruppen anlegen, jeder darf posten - davon lebt auch die Kreativität im Netz.
Das haben wir verstanden, aber wenn die Gruppen dann wie die Schwammerl aus dem Boden schießen, fängt man an nervös am Sessel zu wetzen.

Machen so viele Gruppen Sinn? Wer kann dem noch folgen? Wie spannend ist der Inhalt bzw. die Diskussion in den Gruppen? Wie kann man das alles in den Griff bekommen? Da hatten die Befürworter der Reglementierung starken Wind: Wir brauchen Struktur, wir müssen eine Übersicht haben welche Gruppen es gibt und müssen festlegen wer eine Gruppe anlegen darf – Forderungen dieser Art trudelten ein.

Hier meine Beobachtungen bzw. was ich gelernt habe:
1. Diese Diskussion ist schon gut und sinnvoll, die sollten Sie nicht auslassen. Diese Ängste müssen gehört und abgeholt werden.

2. Mit der verstärkten Nutzung von Yammer und den wachsenden Mitgliedern steigt eine Zeit lang die Zahl der Gruppen. Das reguliert sich wirklich wieder.

3. Wichtig ist, dass man Gruppen auch wieder schließt, wenn sie nicht mehr gebraucht werden oder wenn in der Gruppe nichts passiert. Und als User darf man auch immer wieder Gruppen ausmisten – ein kleiner Weihnachtsputz ist bei mir noch fällig. Zwinkerndes Smiley

Und hier unsere österreichische Lösung, die wir schlussendlich gewählt haben: Ein bisschen Struktur und Anleitung konnten wir uns nicht verkneifen, darum haben wir folgendes Slide in unsere Trainings inkludiert und den KollegInnen ein paar Richtlinien mitgegeben.

Meine Top 5:
1) Bevor du eine Gruppe anlegst, checke ob es schon eine ähnliche gibt.
2) Es sollte mindestens 5 Leute geben, die das Thema interessiert.
3) Jeder Gruppe sollte mindestens 2 Administratoren haben.
4) Erkläre kurz den Zweck der Gruppe.
5) Lade nur vordergründig relevante Leute in die Gruppe, die anderen werden von selbst folgen.

In der Praxis sieht das dann so aus – siehe Markierungen. Das ist die Gruppe unserer Tourguides für die Office Touren die wir unter www.dasneuearbeiten.at anbieten. Wer eine Tour bucht, bekommt von einem Tourguide einen Einblick in das Thema das neue Arbeiten und wie wir das bei Microsoft in Österreich umsetzen.

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