24 Schritte zu Social@Work: Gastkommentar Thomas Lutz, Head of Corporate Communications “Von Kollegen zu Kollegen”

24 Schritte zu Social@Work: Gastkommentar Thomas Lutz, Head of Corporate Communications “Von Kollegen zu Kollegen”

erstellt von Martina+Klenkhart am 20. Dezember 2014 17:38

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(picture credits: www.publish-benefit.de)

In einem Unternehmen wie Microsoft ist es einfach, naheliegend und geradezu verführerisch, bei einem Thema wie interne Kommunikation an Technologie zu denken. Geht es doch dabei um E-Mails, Posts, Dokumente, die geteilt werden, Audio- und Video Calls oder Chats via Instant Messaging. Da ist schnell der Reflex zur Hand, den Erfolg einer Kommunikation daran zu messen, wie viele Empfänger ein Mail hatte oder wie oft man etwas durch den Unternehmensäther gejagt hat. Um dann sehr oft mit Verwunderung feststellen zu müssen, dass die Botschaft die Mitarbeiterin nicht erreicht, oft nicht einmal tangiert hat.

Innerhalb von Microsoft werden täglich Millionen (!) von E-Mails kreuz und quer gesendet, im Schnitt bekommt jede Mitarbeiterin mehr als 150 E-Mails pro Tag, Tendenz bis vor kurzem noch steigend. Wir stellten uns die Frage: „Kann man da noch produktiv arbeiten?“ und „Kann da der Absender noch davon ausgehen, dass die E-Mails inkl. allfälliger Dateianlagen beim Empfänger überhaupt noch gelesen – und verstanden wurden?“ Eigentlich nicht, - aber diese rationale Erkenntnis nicht wahrhaben wollend, fuhren die Kolleginnen weiter fort, das Verhalten wurde wider besseren Wissens nicht geändert und an dieser Stelle ist gut Albert Einstein zu zitieren:

„Es ist idiotisch, immer wieder dasselbe zu tun und trotzdem andere Ergebnisse zu erwarten“

Das war der Beginn eines Change Prozesses bei Microsoft, ein neues Andenken, wie interne Kommunikation bei uns – abseits von reinen E-Mails bzw. E-Mail basierenden Newsletters und dergleichen - funktionieren könnte. Natürlich induziert durch Technologie und neue Produkte aus den eigenen Werkstätten – wie SharePoint, Lync oder Yammer – aber auch im Bewusstsein, dass Technologie zwar den Rahmen der Möglichkeiten absteckt, jedoch nicht der eigentliche Impulsgeber für Veränderung sein kann. Also widmeten wir uns dem eigentlichen Subjekt zu, unserer Mitarbeiterin. Und machten eine Erhebung, machten Befragungen und analysierten, wo die Einzelne eigentlich steht, wie sie es empfindet, welche Art der Kommunikation wie ankommt und welche Alternativen wie bewertet werden. Wir bildeten Gruppen von Mitarbeiterinnen, die entlang unseres „Neue Welt der Arbeit“ Projektes, die dazu passende interne Kommunikation durchdachten, entwickelten und letztlich auch gemeinsam implementierten. Damit hatten wir eine Lösung, die nicht „von oben“ oder von sonst wem oktroyiert wurde, sondern vielmehr von den Mitarbeiterinnen selbst kam. Von Mitarbeitern für Mitarbeiter. Ein wichtiger Schritt in Veränderungsprozessen.

Der Rest ist Geschichte und kann heute in einer der von Microsoft Österreich angebotenen „Office Touren“ angesehen werden. Statt wie früher E-Mails wie Pfeile durch die Gegend zu schicken und auf „Push“ zu setzen, verbreitet sich zunehmend das „Pull“ Prinzip, also Informationen bei Bedarf oder nach Wunsch zu konsumieren. Zug statt Druck also. Information und Wissen wird auf Plattformen wie SharePoint oder Yammer vorgehalten bzw. publiziert und von den Empfängern individuell abonniert – im Kontext von Projekten, Teamzugehörigkeit, Fachgebiet oder auch einfach nur von persönlichen Beziehungen. Und da diese Dinge allesamt über die Cloud verfügbar gemacht wurden, kann jede Mitarbeiterin das gesamte Universum an Wissen und Information auch mobil via Tablet, Notebook oder Smartphone abrufen und unabhängig von Ort und Zeit an der Kommunikation und dem Wissenstransfer des Unternehmens teilhaben.

So sind wir als Microsoft Österreich auch gleichzeitig ein sehr realer Showcase für die von Microsoft CEO Satya Nadella formulierte Strategie: “being the productivity and platform company in a mobile-first and cloud-first world”geworden; eine Identität und Vision, die wir auch 1:1 unseren Kunden und Partnern anbieten.

Autor: Thomas Lutz, Head of Corporate Communications bei Microsoft Österreich (Blog: www.tomlutz@wordpress.com)

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