24 Schritte zu Social@Work: die Kritiker–unsere Fokusgruppe

24 Schritte zu Social@Work: die Kritiker–unsere Fokusgruppe

erstellt von Martina+Klenkhart am 22. Dezember 2014 10:29

Wir hatten uns generell für einen Pull-Ansatz entschieden. Wir wollten nicht alle MitarbeiterInnen von vornherein in die Gruppen einladen, sondern ganz ohne Zwang, nur durch relevanten Content und Mundpropaganda die KollegInnen für die Plattform interessieren. Nach etwa fünf Monaten war das Zwischenziel erreicht, alle MitarbeiterInnen der österreichischen Niederlassung hatten sich ein Profil auf Yammer zugelegt.

Dennoch gab es große Unterschiede im Aktivitätsgrad und immer wieder orteten wir kritische Stimmen. Meine persönliche Wahrnehmung war, dass die KollegInnen im Außendienst Social sehr schnell in ihre Kommunikation integriert haben, während die KritikerInnen oft interne Rollen oder Führungspositionen inne hatten. Die Rolle brachte es hier oft schon mit sich, dass die Kommunikation mehr direkt im Büro oder bei den Mitarbeitergesprächen stattfand und der Druck, etwas anzupassen, vergleichsweise gering war.

Wir haben uns mit unserem Berater überlegt, wie wir diese Zielgruppe für Social begeistern können. Wir wollten gezielte Interview führen, um besser zu verstehen, worin die Ablehnung begründet war. Dazu haben wir fünf KritikerInnen ausgewählt, die sich auch für ein persönliches Gespräch mit dem Berater bereit erklärten. Ihr Feedback wurde aufgenommen und an das Projektteam zurückgespielt. In den meisten Fällen war es uns nicht gelungen, den Mehrwert von Social für diese internen Rollen gut genug herauszuarbeiten. Oftmals war es den KollegInnen auch nicht möglich gewesen, an den Schulungen etc. teilzunehmen.

Wir haben verstanden, dass es wichtig ist, sich besonders für diese Fokusgruppe genug Zeit zu nehmen und vielleicht auch individuell auf sie zu zu gehen. Dazu haben wir eine Analyse gemacht, welche Kollegen besonders wenig aktiv auf der Plattform sind. Wir haben die KollegInnen dann individuell abgeholt, sie auf die Unterlagen hingewiesen, die Rules of Engagement vorgestellt und Tipps für die ersten Schritte gegeben. Ich gebe zu, diese persönliche Betreuung war sehr zeitaufwendig, aber gerade in der zweiten Projektphase sehr wichtig. Alexandra war hier federführend und hat zahlreiche Teammeetings besucht, um Aufklärungsarbeit zu machen und die Teams zu unterstützen, individuelle Use Cases zu definieren – zB. Kommunikation mit Promotoren in den Retail-Stores u.v.m…

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