Selbständiges Arbeiten

Selbständiges Arbeiten

erstellt von Martina+Klenkhart am 26. Mai 2015 14:10

Meine vielen Gespräche mit VertreterInnen der Generation Y über die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass Selbständiges und Eigenverantwortliches Arbeiten einer der Hauptmotivatoren für junge ArbeitnehmerInnen ist. Dennoch habe ich bei den Office Touren gerade auch von Studienabsolventen oft kritische Stimmen gehört. Sie äußerten Bedenken aufgrund des Wegfalls von vordefinierten, geregelten Arbeitszeiten hin zu Vertrauensarbeitszeit – bedeute das nicht, dass man ständig arbeite und ständig erreichbar sein müsse?

Nein, das bedeutet es nicht. Aber zugegeben: nicht für Jede/n ist dieses Modell das Passende. Es bedarf eines bestimmten Sets an Fähigkeiten: man muss sich dabei wohl fühlen, eigenständige Entscheidungen zu treffen. Wichtig ist es, Eigenverantwortung zu übernehmen und seinen Tag/seine Aufgaben planen zu können. Nicht zuletzt braucht es eine gehörige Portion Disziplin, um selbstverantwortlich für genügend Auszeiten zu sorgen.

Gerade im Bereich der Wissensarbeit glaube ich nicht, dass es heutzutage noch viele Jobs gibt, die pünktlich m 09.00 beginnen und um 17.00 Uhr enden. Kreativität und innovative Ideen lassen sich nicht einfach in eine Zeitspanne pressen. Um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu gewährleisten braucht es moderne Formen der Leistungsbemessung anstelle von geleisteter Arbeitszeit und neue Anreizmodelle. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen haben sich die auch heute noch weit verbreiteten monetären Anreizmodelle als komplett unbrauchbar – selbst kontraproduktiv (!)- herausgestellt, wenn es um Kreativ- und Kognitivleistungen der MitarbeiterInnen ging.

Ich möchte Euch einen Ted Talk von Dan Pink zu dem Thema empfehlen: http://www.ted.com/talks/dan_pink_on_motivation?language=en#t-275927

Er beschreibt Autonomie als den wesentlichsten Motivationsfaktor unserer Zeit! Dabei stellt sich die Frage, haben Unternehmen, die kein flexibles Arbeitszeitmodell anbieten können mittlerweile einen Wettbewerbsnachteil? Wie entscheidend ist dieser Faktor für die Berufswahl der Generation Y? Wie schaffen wir als Führungskräfte oder KollegInnen diesen Paradigmenwechsel hin zu Vertrauensarbeitszeit? Kein leichtes Thema.

Gabriele Hahn hat zu diesem Zweck ein Peering-Programm gemeinsam mit Microsoft Österreich ins Leben gerufen: Mentoring 2.0 – das Neue Führen lernen. Hier tauschen sich Führungskräfte zahlreicher Österreichischer Unternehmen zu der Rolle der modernen Führungskraft aus. Für mehr Information zum Programm und Kontakt zu Gabriele Hahn: http://www.mentoringzweipunktnull.com/

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