Empower everyone, everywhere. Egal ob in Salzburg oder am Co-Working Segelboot.

Empower everyone, everywhere. Egal ob in Salzburg oder am Co-Working Segelboot.

erstellt von Marina+Egger am 26. Juni 2015 15:34

Gestern kam es – das alljährliche Microsoft Mitarbeiter Memo mit der Vision und Strategie für das nächste Fiskaljahr. Satya Nadellas Aufruf, Produktivität neu zu erfinden, ist eine große Idee, die weit über das traditionelle Verständnis von „Produktivität” hinausgeht. Die Idee dahinter ist es, eine Welt zu schaffen, in der Menschen ihre Zeit wirklich optimal nutzen und ein erfülltes Leben führen können. Die Vision von Microsoft besteht darin, Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie Dinge in die Tat umsetzen und einen Wertbeitrag erzielen können – jedes Mal und überall dort, wo jemand eine Idee oder eine Inspiration hat.

Genau dieses „überall dort, wo jemand eine Idee oder eine Inspiration“ hat, hat mich in den letzten Tagen sehr beschäftigt. Das Wetter wird besser und fluchtartig verlassen die Mitarbeiter in unserem Büro am Wienerberg, die traditionellen Büroräumlichkeiten um ihrer Arbeit im Freien im Innenhof nachzugehen. Ein freier Tisch ist Mangelware. Abstimmungen mit Geschäftspartnern oder Kollegen sind bei Sonnenschein, auch erfolgreicher – und irgendwie scheint die Arbeit dann auch auf’s Gemüt zu schlagen. Die Leute sind fröhlich, trotz Jahresendhektik bei Microsoft.

Einer Studie zufolge, ist der traditionelle Arbeitsplatz ein Auslaufmodell. Wahrscheinlich nicht sofort und auch nicht in allen Brachen, aber schon heute verzeichnen wir eine beeindruckende Zahl: 60 Prozent der Büroarbeitsplätze sind unbesetzt. (42 Prozent Büronutzung: https://hbr.org/2014/10/workspaces-that-move-people/ar/1). Nicht gerade eine optimale Nutzung der Unternehmensressourcen.

Die mobile Revolution ist in vollem Gange und wir können heute schon von überall arbeiten – warum also sollten wir noch ins Büro kommen? Co-Working Spaces sprießen auch in Österreich wie die Schwammerl aus dem Boden und der „Home Office Tag“ ist in vielen IT-Unternehmen bereits Gang und Gäbe. Als gebürtige Salzburgerin lebe ich das #outofoffice Konzept selbst jede Woche auf’s Neue: Montag bis Mittwoch in Wien, Donnerstag bis Sonntag in Salzburg, und das seit bald 5 Jahren.

300km Entfernung reichen, um Abstand zu erhalten

Immer noch werde ich gefragt, ob mir das nicht zu anstrengend ist und ich den Anschluss verliere. Über Skype for Business bin ich in alle Meetings, die Donnerstags oder Freitags stattfinden eingebunden. E-Mails kann man von überall beantworten. Pläne oder Konzepte schreibe ich in meinem Home-office Büro auf meinem Laptop mit angeschlossenem 26”-Monitor wesentlich entspannter als im Großraumbüro. Die Kollegen treffe ich offline und online, es fehlt also auch nicht an sozialem Kontakt. Und sollte ich doch untertags das Bedürfnis nach einem Gesprächspartner verspüren, gehe ich 30 Schritte und verabrede mich mit meinem Mann auf einen Kaffee in der Küche. Er lebt das #workingfromHome Konzept genauso wie ich, meist mit Bluetooth-Headset für seine “Conference-Calls” am Kopf…

Das wichtigste: Es ist mein kleiner Luxus. Meine freie Wahl, wie ich mein Leben derzeit gestalten möchte. Wenn es nicht mehr passt, ändere ich es. (und um nichts in der Welt möchte ich momentan an einem lauen Freitag-Sommerabend im Anifer Waldbad mit meinen Freunden in Wien tauschen).

Einem Kollegen von mir, wohnhaft im Murtal geht es ähnlich: “Manchmal tut ein wenig Abstand (300km!) zur Hektik im Office am Wienerberg auch ganz gut. Die Realität für alltägliche Dinge abseits von Forecast und Revenue wird dann wieder hergestellt.”

Das hat sich vermutlich auch der Gründer von “Coboat” gedacht, über dessen Artikel ich gestern gestolpert bin.

Ein Segelboot als Coworking-Space?

„Einen Tag vor seinem 46. Geburtstag baute Gerald Schömbs eigenhändig seinen Schreibtisch ab. All seine Utensilien packte er in einen Pappkarton und nahm sie mit nach Hause. Ab kommendem November ist sein Arbeitsplatz ein Boot. Denn dann startet das „Coboat“, ein Coworking-Space auf einem Segel-Katamaran. Gemeinsam mit James Abbott, Karsten Knorr und Tommy Westlin arbeitet Schömbs an der gemeinsamen Idee vom digitalen Nomadentum — also vom ortsunabhängigen Arbeiten überall auf der Welt.“ Hier geht es zum gesamten Artikel: https://www.wired.de/collection/business/das-coboat-ist-ein-coworking-space-auf-einem-segelboot

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Das „Coboat“ wird ungefähr viermal so groß sein, wie dieser normal große Katamaran © Wired

Die deutschen Microsoft Kollegen haben zur neuen Welt des Arbeitens übrigens aktuell eine tolle Kampagne unter #outofoffice gestartet. http://www.microsoft.com/de-de/office/new-work-style/default.aspx?id=5506b4f1ff27ac6d39b0f401#/

Als Microsoft werden wir unser Bestes dafür tun, dass unsere Technologie diese und andere visionäre Ideen unterstützt - empower everyone, everywhere.

Liebe Grüße aus Salzburg & Schönes Wochenende Smile

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