Mythen über Cloud-Computing: Strafbarkeit bei Nutzung der Cloud(Teil 2 von 8)

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Mythen über Cloud-Computing: Strafbarkeit bei Nutzung der Cloud(Teil 2 von 8)

Teil 2 von 8: Strafbarkeit

Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) beschäftigen sich zunehmend mit dem Thema Digitalisierung und sehen die Chance durch Cloud Computing Großunternehmen technologisch auf Augenhöhe zu begegnen. Es geht nicht mehr nur darum, mit dabei zu sein, sondern auch tatsächlich bei den Marktführern mitzumischen, indem Arbeitsprozesse und die eigene IT effizienter und flexibler gestaltet und betrieben werden. Bei der Frage, welche IT-spezifische Lösung an diesem Punkt dann die Richtige ist, entscheiden sich immer mehr KMUs für den Weg in die Cloud. Dies ist jedoch oftmals mit einer Vielzahl an offenen Fragen verbunden. Ein Team aus Fachleuten und Beratern hat sich bei Microsoft daher mit oft auftretenden Mythen rund um Cloud Computing beschäftigt, die wir Ihnen in einer Serie aus 8 Blogbeiträgen in den nächsten Wochen vorstellen.

Mythos über das Cloud Computing

Mythos 3: Bei einem amerikanischen Anbieter greifen die Support-Mitarbeiter aus der ganzen Welt auf meine Daten zu. Dadurch kann ich mich strafbar machen.

Aussage zu Mythos 3: Richtig ist, dass außer-europäische Microsoft Support-Mitarbeiter nur in seltenen Fällen Zugang zu Kundendaten benötigen, nämlich außerhalb der Betriebszeiten in der EU und sofern die Problemlösung im Einzelfall einen solchen Zugang erfordert. Die Tatsache, dass ein Zugriff geografisch aus den USA erfolgt, führt jedenfalls an sich nicht zu einer Strafbarkeit.

Mythos 4 über das Cloud Computing

Mythos 4: Es gib so viele branchenspezifische Gesetzgebungen und auch Strafnormen, die es nicht erlauben Cloud Computing zu nutzen: z.B. Anwälte, Krankenhäuser, ...

Aussage zu Mythos 4: Richtig ist, dass diese Regelungen nur in vergleichsweise wenigen Branchen gelten, nämlich für Berufsträger im Gesundheitsbereich, in den freien Berufen (Anwalt, Wirtschafts-/Buchprüfung, Steuern), für Mitarbeiter in öffentlich anerkannten Sozialberatungsstellen und im privaten Kranken-, Unfall- oder Lebensversicherungsbereich. Auch für die öffentliche Hand gelten besondere Geheimhaltungspflichten. Das bedeutet aber nicht, dass Cloud Computing immer unzulässig oder gar strafbar wäre. Wenn z.B. technisch durch Verschlüsselung eine Kenntnis des Cloud Anbieters vom Inhalt der Daten ausgeschlossen ist, ist die Nutzung auch nach diesen branchenspezifischen Normen zulässig. Dieses rechtliche Risiko ist übrigens nicht Cloud-spezifisch, sondern gilt immer, wenn solche Geheimnisträger IT-Dienstleister für die Datenverarbeitung einschalten.

Sie haben weitergehende Fragen zum Thema Cloud-Computing? Hier können Sie mehr erfahren. In Teil 3 unserer Blogserie zum Thema Cloud-Computing geht es nächste Woche um zwei Cloud Mythen zum Thema "Datenschutz und Compliance".

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